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29.04.2020
Die Spielzeit 2020/21 an der Staatsoperette Dresden
Vorbehaltlich der aktuellen Entwicklungen stellt das Haus
seine Pläne für die nächste Saison vor.
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seine Pläne für die nächste Saison vor.
Auch die zweite Saison unter der Intendanz von Kathrin Kondaurow widmet sich einem durchgehenden Thema. Alle Stücke der Spielzeit 2020/21 befassen sich mit der hochaktuellen wie kontrovers verhandelten Frage von Geschlechteridentitäten und Rollenbildern. Das Haus will sich diesem der Operette werkimmanenten und zugleich gesellschaftlich relevanten Diskurs stellen und wählte Premierenstücke, in denen einerseits maßgeblich Frauen die Hauptrollen spielen und deren Umsetzung zudem in den Händen von Regisseurinnen liegt. Nicht nur Rollenbilder und Diversitätsfragen werden heute viel diskutiert, ebenso groß steht nach wie vor die Frage nach Gleichstellung und Gleichberechtigung im Raum. Insofern will Intendantin Kathrin Kondaurow in dieser Spielzeit vor allem den Frauen eine Stimme geben – eine wichtige Entscheidung auch mit Blick auf die Stückauswahl.
Bei einem Musical wie „Blondinen bevorzugt!“ etwa hat sich die männliche Sichtweise der bekannten Filmfassung beim breiten Publikum eingeprägt – eine Sichtweise auf eine Frau, die sich dank ihrer weiblichen Attribute in einer männerdominierten Welt durchzusetzen weiß. Doch genau das Erwartbare wird jetzt in der neuen Fassung der Staatsoperette durch erweiterte Perspektiven auf Rollenkonstellationen zeitgemäß adaptiert.
Die Premieren im Einzelnen
„Blondinen bevorzugt! (Gentlemen Prefer Blondes)“ – die Kultkomödie, die Marilyn Monroe berühmt machte, wird Regisseurin Katja Wolff, die mit ihren gewitzten Inszenierungen in Schauspiel und Musical deutschlandweit große Erfolge feiert, in Szene setzen. Die musikalische Leitung übernimmt der Musicalspezialist des Hauses Peter Christian Feigel.
BLONDINEN BEVORZUGT! (Gentlemen Prefer Blondes)
Buch von Joseph Fields und Anita Loos
Gesangstexte von Leo Robin
Musik von Jule Styne
Deutsch von Edith Jeske und Christian Gundlach
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Regie: Katja Wolff
Bühne: Cary Gayler
Kostüme: Regine Standfuss
Choreographie: Kati Farkas
Premiere: 2. Oktober 2020
Aus dem Märchenklassiker „Cinderella“ machten Rodgers und Hammerstein II. ein mitreißendes, zeitgemäßes Broadway-Musical. Regie führt Geertje Boeden, die bereits erfolgreich für die Ruhrtriennale oder die Bregenzer Festspiele gearbeitet hat. Die musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister des Hauses, Christian Garbosnik, inne.
Rodgers & Hammerstein’s
CINDERELLA
Musik von Richard Rodgers
Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Neues Buch von Douglas Carter Beane
Originalbuch von Oscar Hammerstein II
Deutsche Fassung von Jens Luckwaldt
Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Regie: Geertje Boeden
Bühne: Philip Rubner
Kostüme: Sarah Antonia Rung
Choreographie: Radek Stopka
Premiere: 28. November 2020
„Die lustigen Weiber von Windsor“ heißt die dritte Premiere der Saison. Diese populäre komische Oper von Otto Nicolai inszeniert die israelische Regisseurin Noa Naamat, die zuletzt am Royal Opera House in London arbeitete; das wird zugleich die erste Premiere unter der musikalischen Leitung des neuen Chefdirigenten Johannes Pell sein.
DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR
Komisch-phantastische Oper in drei Akten
Libretto von Salomon Hermann Ritter von Mosenthal
nach William Shakespeare
Musik von Otto Nicolai
Musikalische Leitung: Johannes Pell
Regie: Noa Naamat
Bühne und Kostüme: Takis
Premiere: 6. Februar 2021
Erstmals in einer deutschen szenischen Aufführung bringt die Staatsoperette Joseph Beers lange vergessene Operette „Polnische Hochzeit” auf die Bühne. Regisseurin Julia Huebner erzählt in ihrer Inszenierung von mutigen Frauen, die sich gegen die ihnen zugeschriebenen Rollen zur Wehr setzen.
Die musikalische Leitung hat ebenfalls Johannes Pell.
POLNISCHE HOCHZEIT
Operette in drei Akten und einem Prolog
Libretto von Fritz Löhner-Beda und Alfred Grünwald
Musik von Joseph Beer
Musikalische Leitung: Johannes Pell
Regie: Julia Huebner
Bühne: Esther Dandani
Kostüme: Dinah Ehm
Premiere: 24. April 2021
Außerdem neu auf dem Spielplan
Im März ehrt das Haus Astor Piazzolla anlässlich seines 100. Geburtstages mit zwei Konzerten, für die mit der mexikanischen Dirigentin Alondra de la Parra eine der international erfolgreichsten Dirigentinnen gewonnen werden konnte.
HOMMAGE À PIAZZOLLA
Konzert zum 100. Geburtstag von Astor Piazzolla
Termine: 20. und 21. März 2021
Und auch einem weiteren großen Künstler zollt das Haus Anerkennung: dem Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Sinatra. Das Orchester der Staatsoperette, Solist*innen und Gäste präsentieren die größten Hits des „Rat Pack”-Trios und seines prominentesten Mitglieds.
COME FLY WITH ME
Hommage an Frank Sinatra
Termine: 4., 5. und 6. Juni 2021
Aufgrund der aktuellen Situation steht noch kein Termin für den Vorverkaufsbeginn fest.
Kathrin Kondaurow:
„Diese Spielzeit ist der Vielfalt gewidmet – der Vielfalt in der Betrachtung vom Mensch sein, von Zugehörigkeit zu einem Geschlecht und dazu gehörigen Rollenspielen. Gerade in den Genres Operette und Musical ist es notwendig, bestimmte Rollenklischees zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen. Zudem habe ich mich entschieden, in dieser Spielzeit vor allem den Frauen, den Regisseurinnen eine Stimme zu geben – gerade auch mit Blick auf Gleichstellungsfragen, ist es mir wichtig, hier ein Statement zu setzen. Doch nicht nur unser Spielplan steht für Vielfalt, für Diskurs und Verführung, auch unsere neue Fotoserie, die sich dem Orchester widmet, drückt die Vielfalt der Staatsoperette aus.
Ganz besonders freue ich mich in dieser Spielzeit auf fesselnde, überraschende und berührende musikalische Impulse in Zusammenarbeit mit unserem neuen Chefdirigenten Johannes Pell. In seinem künstlerischen Interesse, das dezidiert der Operette und dem Musical gilt, und seinem Verständnis und Engagement für einen Repertoirebetrieb passt er hervorragend zum Haus - ich freue mich auf die Zusammenarbeit und eine nachhaltige künstlerische Bereicherung.“
Neue Saison – Neuer Chefdirigent
Johannes Pell wird der neue Chefdirigent der Staatsoperette Dresden. Ab der kommenden Spielzeit verleiht dann der gebürtige Österreicher dem Haus seine musikalische Handschrift. Johannes Pell wechselt von den Wuppertaler Bühnen, an denen er seit 2016/17 als Erster Kapellmeister beschäftigt war, nun nach Dresden. Hier löst er Andreas Schüller, seit 2013/14 Chefdirigent der Staatsoperette, ab.
Der 38-jährige Dirigent setzte sich bei dem knapp einjährigen Auswahlverfahren unter insgesamt 81 Bewerber*innen durch. Sein künstlerisches Interesse, das dezidiert den am Haus gepflegten Genres Operette und Musical gilt, sein Verständnis und Engagement für einen Repertoirebetrieb und seine Ideen für heutige musikalische Umsetzungen passen hervorragend zum Profil des Dresdner Spezialhauses.
Johannes Pell studierte Klavier, Chordirigieren und Dirigieren in Linz, Salzburg und Wien. Seine Karriere startete er 2009 am Theater Erfurt. 2011 nominierte ihn die Fachzeitschrift „Opernwelt“ zum „Nachwuchskünstler des Jahres“ und „Deutschlandradio Berlin“ ernannte ihn 2011 zum Nachwuchsdirigenten des Jahres für das Dirigat von „Gräfin Mariza“ am Theater Erfurt.
Nach einem Engagement als Erster Kapellmeister an der Oper Bonn (2013/14 – 2015/16) wechselte er mit Beginn der Spielzeit 2016/17 an die Wuppertaler Bühnen.
Johannes Pell gastierte an renommierten Häusern wie der Volksoper Wien, am Theater Bern, der Oper in Leipzig oder der Oper Graz. Zudem dirigierte er berühmte Klangkörper wie das Brucknerorchester Linz, das Beethoven-Orchester Bonn, das Sotchi-Sinfonieorchester und seit 2010 regelmäßig das Leipziger Symphonieorchester und die Neue Lausitzer Philharmonie.
Bei einem Musical wie „Blondinen bevorzugt!“ etwa hat sich die männliche Sichtweise der bekannten Filmfassung beim breiten Publikum eingeprägt – eine Sichtweise auf eine Frau, die sich dank ihrer weiblichen Attribute in einer männerdominierten Welt durchzusetzen weiß. Doch genau das Erwartbare wird jetzt in der neuen Fassung der Staatsoperette durch erweiterte Perspektiven auf Rollenkonstellationen zeitgemäß adaptiert.
Die Premieren im Einzelnen
„Blondinen bevorzugt! (Gentlemen Prefer Blondes)“ – die Kultkomödie, die Marilyn Monroe berühmt machte, wird Regisseurin Katja Wolff, die mit ihren gewitzten Inszenierungen in Schauspiel und Musical deutschlandweit große Erfolge feiert, in Szene setzen. Die musikalische Leitung übernimmt der Musicalspezialist des Hauses Peter Christian Feigel.
BLONDINEN BEVORZUGT! (Gentlemen Prefer Blondes)
Buch von Joseph Fields und Anita Loos
Gesangstexte von Leo Robin
Musik von Jule Styne
Deutsch von Edith Jeske und Christian Gundlach
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Regie: Katja Wolff
Bühne: Cary Gayler
Kostüme: Regine Standfuss
Choreographie: Kati Farkas
Premiere: 2. Oktober 2020
Aus dem Märchenklassiker „Cinderella“ machten Rodgers und Hammerstein II. ein mitreißendes, zeitgemäßes Broadway-Musical. Regie führt Geertje Boeden, die bereits erfolgreich für die Ruhrtriennale oder die Bregenzer Festspiele gearbeitet hat. Die musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister des Hauses, Christian Garbosnik, inne.
Rodgers & Hammerstein’s
CINDERELLA
Musik von Richard Rodgers
Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Neues Buch von Douglas Carter Beane
Originalbuch von Oscar Hammerstein II
Deutsche Fassung von Jens Luckwaldt
Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Regie: Geertje Boeden
Bühne: Philip Rubner
Kostüme: Sarah Antonia Rung
Choreographie: Radek Stopka
Premiere: 28. November 2020
„Die lustigen Weiber von Windsor“ heißt die dritte Premiere der Saison. Diese populäre komische Oper von Otto Nicolai inszeniert die israelische Regisseurin Noa Naamat, die zuletzt am Royal Opera House in London arbeitete; das wird zugleich die erste Premiere unter der musikalischen Leitung des neuen Chefdirigenten Johannes Pell sein.
DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR
Komisch-phantastische Oper in drei Akten
Libretto von Salomon Hermann Ritter von Mosenthal
nach William Shakespeare
Musik von Otto Nicolai
Musikalische Leitung: Johannes Pell
Regie: Noa Naamat
Bühne und Kostüme: Takis
Premiere: 6. Februar 2021
Erstmals in einer deutschen szenischen Aufführung bringt die Staatsoperette Joseph Beers lange vergessene Operette „Polnische Hochzeit” auf die Bühne. Regisseurin Julia Huebner erzählt in ihrer Inszenierung von mutigen Frauen, die sich gegen die ihnen zugeschriebenen Rollen zur Wehr setzen.
Die musikalische Leitung hat ebenfalls Johannes Pell.
POLNISCHE HOCHZEIT
Operette in drei Akten und einem Prolog
Libretto von Fritz Löhner-Beda und Alfred Grünwald
Musik von Joseph Beer
Musikalische Leitung: Johannes Pell
Regie: Julia Huebner
Bühne: Esther Dandani
Kostüme: Dinah Ehm
Premiere: 24. April 2021
Außerdem neu auf dem Spielplan
Im März ehrt das Haus Astor Piazzolla anlässlich seines 100. Geburtstages mit zwei Konzerten, für die mit der mexikanischen Dirigentin Alondra de la Parra eine der international erfolgreichsten Dirigentinnen gewonnen werden konnte.
HOMMAGE À PIAZZOLLA
Konzert zum 100. Geburtstag von Astor Piazzolla
Termine: 20. und 21. März 2021
Und auch einem weiteren großen Künstler zollt das Haus Anerkennung: dem Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Sinatra. Das Orchester der Staatsoperette, Solist*innen und Gäste präsentieren die größten Hits des „Rat Pack”-Trios und seines prominentesten Mitglieds.
COME FLY WITH ME
Hommage an Frank Sinatra
Termine: 4., 5. und 6. Juni 2021
Aufgrund der aktuellen Situation steht noch kein Termin für den Vorverkaufsbeginn fest.
Kathrin Kondaurow:
„Diese Spielzeit ist der Vielfalt gewidmet – der Vielfalt in der Betrachtung vom Mensch sein, von Zugehörigkeit zu einem Geschlecht und dazu gehörigen Rollenspielen. Gerade in den Genres Operette und Musical ist es notwendig, bestimmte Rollenklischees zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen. Zudem habe ich mich entschieden, in dieser Spielzeit vor allem den Frauen, den Regisseurinnen eine Stimme zu geben – gerade auch mit Blick auf Gleichstellungsfragen, ist es mir wichtig, hier ein Statement zu setzen. Doch nicht nur unser Spielplan steht für Vielfalt, für Diskurs und Verführung, auch unsere neue Fotoserie, die sich dem Orchester widmet, drückt die Vielfalt der Staatsoperette aus.
Ganz besonders freue ich mich in dieser Spielzeit auf fesselnde, überraschende und berührende musikalische Impulse in Zusammenarbeit mit unserem neuen Chefdirigenten Johannes Pell. In seinem künstlerischen Interesse, das dezidiert der Operette und dem Musical gilt, und seinem Verständnis und Engagement für einen Repertoirebetrieb passt er hervorragend zum Haus - ich freue mich auf die Zusammenarbeit und eine nachhaltige künstlerische Bereicherung.“
Neue Saison – Neuer Chefdirigent
Johannes Pell wird der neue Chefdirigent der Staatsoperette Dresden. Ab der kommenden Spielzeit verleiht dann der gebürtige Österreicher dem Haus seine musikalische Handschrift. Johannes Pell wechselt von den Wuppertaler Bühnen, an denen er seit 2016/17 als Erster Kapellmeister beschäftigt war, nun nach Dresden. Hier löst er Andreas Schüller, seit 2013/14 Chefdirigent der Staatsoperette, ab.
Der 38-jährige Dirigent setzte sich bei dem knapp einjährigen Auswahlverfahren unter insgesamt 81 Bewerber*innen durch. Sein künstlerisches Interesse, das dezidiert den am Haus gepflegten Genres Operette und Musical gilt, sein Verständnis und Engagement für einen Repertoirebetrieb und seine Ideen für heutige musikalische Umsetzungen passen hervorragend zum Profil des Dresdner Spezialhauses.
Johannes Pell studierte Klavier, Chordirigieren und Dirigieren in Linz, Salzburg und Wien. Seine Karriere startete er 2009 am Theater Erfurt. 2011 nominierte ihn die Fachzeitschrift „Opernwelt“ zum „Nachwuchskünstler des Jahres“ und „Deutschlandradio Berlin“ ernannte ihn 2011 zum Nachwuchsdirigenten des Jahres für das Dirigat von „Gräfin Mariza“ am Theater Erfurt.
Nach einem Engagement als Erster Kapellmeister an der Oper Bonn (2013/14 – 2015/16) wechselte er mit Beginn der Spielzeit 2016/17 an die Wuppertaler Bühnen.
Johannes Pell gastierte an renommierten Häusern wie der Volksoper Wien, am Theater Bern, der Oper in Leipzig oder der Oper Graz. Zudem dirigierte er berühmte Klangkörper wie das Brucknerorchester Linz, das Beethoven-Orchester Bonn, das Sotchi-Sinfonieorchester und seit 2010 regelmäßig das Leipziger Symphonieorchester und die Neue Lausitzer Philharmonie.
Nach der Entscheidung der Bundesregierung und der Landesregierungen vom 15. April 2020 muss die Staatsoperette Dresden zum Schutz von Künstler*innen und Publikum ihren regulär geplanten Spielbetrieb bis zum Ende der Saison 2019/2020 absagen.
Damit entfallen u.a. auch die Premieren von „Casanova” und von „Emil und die Detektive”. Optionen, die ausgefallenen Premieren nachzuholen, werden momentan geprüft. Auch der für den 27. Juni geplante Sommernachtsball kann in diesem Jahr leider nicht stattfinden.
Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden:
„Das vorzeitige Ende der Spielzeit der Staatsoperette auf der Großen Bühne im Kraftwerk Mitte ist notwendig infolge der Schließung aller Kultureinrichtungen auf unbestimmte Zeit infolge der Corona-Pandemie. Es ist folgerichtig, dass das Ensemble die Zeit nutzt, um künstlerisch neue Formate für die digitale Welt zu entwickeln und den Kontakt zum Publikum zu halten. Eine Chance, die Staatsoperette live zu erleben, besteht für diesen Sommer, falls Aufführungen unter freiem Himmel zugelassen werden. Ich hoffe, dass das Publikum dem renommierten Haus auch über die schwierige Zeit die Treue hält.”
Theaterleitung und Ensemble sind nun daran, neue Open-Air-Veranstaltungsformate zu entwerfen, die möglichweise für eine begrenzte Zuschaueranzahl angeboten werden können.
Zudem werden die bisher erschienenen vielfältigen Online-Angebote des Hauses in der Rubrik REINGEHÖRT! mit u.a. kleinen Konzerten und Theaterführungen ständig erweitert.
Für Kinder und Jugendliche bietet die Theaterpädagogik Online-Lernlektionen an. Dieses umfangreiche und anschauliche Material befasst sich mit verschiedenen Genres des Musiktheaters und den speziellen Berufen am Theater. Die Lernlektionen sind auf der Internetseite des Haues abrufbar.
Im Mai und Juni wird erneut die Staatsoperetten-Talkshow „Late Night Mitte” – wie auch schon die April-Ausgabe, die mit großem Erfolg lief – als digitale Variante übertragen.
Kathrin Kondaurow, Intendantin der Staatsoperette: „Die von Bund, Ländern und Kommunen verhängten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zwingen uns leider dazu, die aktuell laufende Spielzeit, so wie sie geplant ist, abzusagen. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und bedauern diesen Schritt sehr, sind aber sowohl Ihnen, unserem Publikum, als auch unserem Ensemble gegenüber zum Schutz verpflichtet. Aber die Staatsoperette spielt für Sie weiter – in neuen Social-Media-Angeboten mit kleinen Konzerten und dem Blick hinter die Kulissen, gleichzeitig prüfen wir alternative Live-Formate, die den Schutzvoraussetzungen entsprechen. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass Kultur weiter stattfinden muss, da gerade sie zu erzeugen vermag, was zur Zeit am meisten auf der Strecke bleibt: Nähe, verbindende Emotionen und Gemeinschaft, gleichzeitig Hoffnung und Trost zu spenden. Die Kultur ist kein schönes Beiwerk, sondern relevant gerade auch in Krisensituationen! Wir als Staatsoperette sind für Sie da und freuen uns bereits jetzt darauf, wieder vor vollem Saal spielen zu dürfen.“
Besucher*innen, die bereits Tickets für Veranstaltungen der Staatsoperette bis zum Ende der Saison 2019/2020 erworben haben, haben die Wahl zwischen der Erstattung in Form eines Gutscheins und der Überweisung des Erstattungsbetrags.
Alle Einzelheiten und das entsprechende Rückgabeformular stehen auf der Internetseite des Hauses (www.staatsoperette.de).
Abonnent*innen müssen nichts unternehmen. Sie werden seitens der Staatsoperette automatisch angeschrieben und erhalten gemäß der Abobedingungen ein individuelles Angebot zur Vorstellungsverlegung.
Damit entfallen u.a. auch die Premieren von „Casanova” und von „Emil und die Detektive”. Optionen, die ausgefallenen Premieren nachzuholen, werden momentan geprüft. Auch der für den 27. Juni geplante Sommernachtsball kann in diesem Jahr leider nicht stattfinden.
Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden:
„Das vorzeitige Ende der Spielzeit der Staatsoperette auf der Großen Bühne im Kraftwerk Mitte ist notwendig infolge der Schließung aller Kultureinrichtungen auf unbestimmte Zeit infolge der Corona-Pandemie. Es ist folgerichtig, dass das Ensemble die Zeit nutzt, um künstlerisch neue Formate für die digitale Welt zu entwickeln und den Kontakt zum Publikum zu halten. Eine Chance, die Staatsoperette live zu erleben, besteht für diesen Sommer, falls Aufführungen unter freiem Himmel zugelassen werden. Ich hoffe, dass das Publikum dem renommierten Haus auch über die schwierige Zeit die Treue hält.”
Theaterleitung und Ensemble sind nun daran, neue Open-Air-Veranstaltungsformate zu entwerfen, die möglichweise für eine begrenzte Zuschaueranzahl angeboten werden können.
Zudem werden die bisher erschienenen vielfältigen Online-Angebote des Hauses in der Rubrik REINGEHÖRT! mit u.a. kleinen Konzerten und Theaterführungen ständig erweitert.
Für Kinder und Jugendliche bietet die Theaterpädagogik Online-Lernlektionen an. Dieses umfangreiche und anschauliche Material befasst sich mit verschiedenen Genres des Musiktheaters und den speziellen Berufen am Theater. Die Lernlektionen sind auf der Internetseite des Haues abrufbar.
Im Mai und Juni wird erneut die Staatsoperetten-Talkshow „Late Night Mitte” – wie auch schon die April-Ausgabe, die mit großem Erfolg lief – als digitale Variante übertragen.
Kathrin Kondaurow, Intendantin der Staatsoperette: „Die von Bund, Ländern und Kommunen verhängten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zwingen uns leider dazu, die aktuell laufende Spielzeit, so wie sie geplant ist, abzusagen. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und bedauern diesen Schritt sehr, sind aber sowohl Ihnen, unserem Publikum, als auch unserem Ensemble gegenüber zum Schutz verpflichtet. Aber die Staatsoperette spielt für Sie weiter – in neuen Social-Media-Angeboten mit kleinen Konzerten und dem Blick hinter die Kulissen, gleichzeitig prüfen wir alternative Live-Formate, die den Schutzvoraussetzungen entsprechen. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass Kultur weiter stattfinden muss, da gerade sie zu erzeugen vermag, was zur Zeit am meisten auf der Strecke bleibt: Nähe, verbindende Emotionen und Gemeinschaft, gleichzeitig Hoffnung und Trost zu spenden. Die Kultur ist kein schönes Beiwerk, sondern relevant gerade auch in Krisensituationen! Wir als Staatsoperette sind für Sie da und freuen uns bereits jetzt darauf, wieder vor vollem Saal spielen zu dürfen.“
Besucher*innen, die bereits Tickets für Veranstaltungen der Staatsoperette bis zum Ende der Saison 2019/2020 erworben haben, haben die Wahl zwischen der Erstattung in Form eines Gutscheins und der Überweisung des Erstattungsbetrags.
Alle Einzelheiten und das entsprechende Rückgabeformular stehen auf der Internetseite des Hauses (www.staatsoperette.de).
Abonnent*innen müssen nichts unternehmen. Sie werden seitens der Staatsoperette automatisch angeschrieben und erhalten gemäß der Abobedingungen ein individuelles Angebot zur Vorstellungsverlegung.
16.04.2020
Late Night Mitte - Digital
Die Staatsoperetten-Talkshow kommt wie geplant und doch ganz anders
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Am 19. April lädt Moderator Toni Friedrich wieder zu „Late Night Mitte” ein – dieses Mal aber zu einer digitalen Ausgabe seiner unterhaltsamen Talkshow.
Als Gesprächsgast erwartet er Intendantin Kathrin Kondaurow. Ebenfalls live, aber via Videocall aus seiner Heimatstadt Wien, wird Andreas Sauerzapf in die Talkshow geschaltet. Musikalisch spannend, denn er singt in Wien und Robin Portune wird ihn von Dresden aus am Klavier begleiten.
Solist*innen und prominente Gäste des Hauses werden kleine persönliche Grußbotschaften in die Talkshow schicken und Musik aus „Frau Luna” und „Die lustige Witwe”, mit technischen Effekten in Szene gesetzt, rundet diesen ganz speziellen digitalen Abend ab.
Die Aufzeichnung der ca. halbstündigen Show fand in der Staatsoperette vor leerem Zuschauersaal statt und wird – zum ursprünglich geplanten Vorstellungstermin – am 19. April um 19.30 Uhr auf der Internetseite des Theaters (www.staatsoperette.de) und auf Facebook übertragen.
Als Gesprächsgast erwartet er Intendantin Kathrin Kondaurow. Ebenfalls live, aber via Videocall aus seiner Heimatstadt Wien, wird Andreas Sauerzapf in die Talkshow geschaltet. Musikalisch spannend, denn er singt in Wien und Robin Portune wird ihn von Dresden aus am Klavier begleiten.
Solist*innen und prominente Gäste des Hauses werden kleine persönliche Grußbotschaften in die Talkshow schicken und Musik aus „Frau Luna” und „Die lustige Witwe”, mit technischen Effekten in Szene gesetzt, rundet diesen ganz speziellen digitalen Abend ab.
Die Aufzeichnung der ca. halbstündigen Show fand in der Staatsoperette vor leerem Zuschauersaal statt und wird – zum ursprünglich geplanten Vorstellungstermin – am 19. April um 19.30 Uhr auf der Internetseite des Theaters (www.staatsoperette.de) und auf Facebook übertragen.
Gestern, am 14. April, verkündete das Online-Portal „Musical1” die Gewinner seiner Musicalwahlen 2019: Die Produktion der Staatsoperette Dresden „Der Mann mit dem Lachen” wurde dabei von der Jury und den Fans zur „Beliebtesten Musical-Neuheit“ 2019 gewählt.
In den vergangenen vier Wochen haben sich insgesamt 200.000 Leser*innen an dieser Wahl beteiligt. Sie konnten dabei in 12 Kategorien – von Beliebtestes Musical über Beliebtestes Bühnenbild bis hin zu Beliebteste Newcomerin – abstimmen. Auf Platz 5 der beliebtesten Newcomerin kam die an der Staatsoperette Dresden engagierte Sängerin Devi-Ananda Dahm. Sie ist u.a. auch als Dea in „Der Mann mit dem Lachen” an der Staatsoperette zu erleben.
Ein weiterer Grund zum Feiern: Fast zeitgleich zum 1. Preis bringt die Staatsoperette ihre Produktion des Musicals „Der Mann mit dem Lachen” auf CD heraus. Ab 17. April ist diese dann online, u.a. bei Amazon, erhältlich.
Das Musical „Der Mann mit dem Lachen“ (Musik: Frank Nimsgern, Buch und Dialoge: Tilmann von Blomberg, Liedtexte: Alexander Kuchinka) erlebte am 24. April 2019 seine Urauffühung an der Staatsoperette Dresden. Als literarische Vorlage für dieses Auftragswerk diente Victor Hugos historischer Roman „L‘homme qui rit“.
In den vergangenen vier Wochen haben sich insgesamt 200.000 Leser*innen an dieser Wahl beteiligt. Sie konnten dabei in 12 Kategorien – von Beliebtestes Musical über Beliebtestes Bühnenbild bis hin zu Beliebteste Newcomerin – abstimmen. Auf Platz 5 der beliebtesten Newcomerin kam die an der Staatsoperette Dresden engagierte Sängerin Devi-Ananda Dahm. Sie ist u.a. auch als Dea in „Der Mann mit dem Lachen” an der Staatsoperette zu erleben.
Ein weiterer Grund zum Feiern: Fast zeitgleich zum 1. Preis bringt die Staatsoperette ihre Produktion des Musicals „Der Mann mit dem Lachen” auf CD heraus. Ab 17. April ist diese dann online, u.a. bei Amazon, erhältlich.
Das Musical „Der Mann mit dem Lachen“ (Musik: Frank Nimsgern, Buch und Dialoge: Tilmann von Blomberg, Liedtexte: Alexander Kuchinka) erlebte am 24. April 2019 seine Urauffühung an der Staatsoperette Dresden. Als literarische Vorlage für dieses Auftragswerk diente Victor Hugos historischer Roman „L‘homme qui rit“.
„Reingehört!” nennt sich das neue Format, das die Staatsoperette seit knapp einer Woche auf ihrer Internetseite (www.staatsoperette.de) und in ihren Social-Media-Kanälen dem Publikum anbietet.
Kleine musikalische Beiträge, Mini-Konzerten, die Künstler*innen extra für dieses Format aufnehmen, Führungen hinter die Kulissen oder kleine Stückeinführungen stehen momentan auf dem „Online-Spielplan”, der in regelmäßigen Abständen neu bestückt werden soll.
Zudem bietet die Theaterpädagogin des Hauses Material für Lehrer*innen und Eltern an. Diese „Lernlektionen” befassen sich jeweils mit einem Teilbereich des Theaters und drehen sich beispielsweise rund ums Orchester, das Ballettensemble oder Berufe am Theater.
Wer an diesem Material Interesse hat, wendet sich bitte per E-Mail an theaterpaedagogik@staatsoperette.de
Was sonst noch passiert:
Auch die Schneiderinnen und Kolleginnen der Dekowerkstatt der Staatsoperette nähen Mundschutz.
Außerdem – um die freie Bühne zu nutzen – beginnen demnächst Wartungsarbeiten der Bühnentechnik, die eigentlich erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant waren.
Kleine musikalische Beiträge, Mini-Konzerten, die Künstler*innen extra für dieses Format aufnehmen, Führungen hinter die Kulissen oder kleine Stückeinführungen stehen momentan auf dem „Online-Spielplan”, der in regelmäßigen Abständen neu bestückt werden soll.
Zudem bietet die Theaterpädagogin des Hauses Material für Lehrer*innen und Eltern an. Diese „Lernlektionen” befassen sich jeweils mit einem Teilbereich des Theaters und drehen sich beispielsweise rund ums Orchester, das Ballettensemble oder Berufe am Theater.
Wer an diesem Material Interesse hat, wendet sich bitte per E-Mail an theaterpaedagogik@staatsoperette.de
Was sonst noch passiert:
Auch die Schneiderinnen und Kolleginnen der Dekowerkstatt der Staatsoperette nähen Mundschutz.
Außerdem – um die freie Bühne zu nutzen – beginnen demnächst Wartungsarbeiten der Bühnentechnik, die eigentlich erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant waren.
Auf offizielle Anweisung ihres Trägers, der Landeshauptstadt Dresden, stellt die Staatsoperette Dresden ab sofort ihren Spielbetrieb bis einschließlich 19. April 2020 ein.
Diese Entscheidung trafen heute die Beigeordnete für Kultur- und Tourismus Annekatrin Klepsch und die Intendant*innen aller Kultureinrichtungen unter Trägerschaft der Landeshauptstadt Dresden, um die Infektionsrate mit Covid-19 möglichst gering zu halten.
Bereits erworbene Eintrittskarten können per Überweisung zurückerstattet oder gegen Gutscheine umgetauscht werden. Auf der Homepage des Hauses (www.staatsoperette.de) sind Informationen über das Rücknahme- und Umtauschprozedere veröffentlicht.
Die Staatsoperette bittet auf diesem Wege um Geduld. Auch wenn sich das Haus um eine rasche Abwicklung der Rückerstattungen bemüht, kann dieser Prozess länger als gewünscht dauern.
Diese Entscheidung trafen heute die Beigeordnete für Kultur- und Tourismus Annekatrin Klepsch und die Intendant*innen aller Kultureinrichtungen unter Trägerschaft der Landeshauptstadt Dresden, um die Infektionsrate mit Covid-19 möglichst gering zu halten.
Bereits erworbene Eintrittskarten können per Überweisung zurückerstattet oder gegen Gutscheine umgetauscht werden. Auf der Homepage des Hauses (www.staatsoperette.de) sind Informationen über das Rücknahme- und Umtauschprozedere veröffentlicht.
Die Staatsoperette bittet auf diesem Wege um Geduld. Auch wenn sich das Haus um eine rasche Abwicklung der Rückerstattungen bemüht, kann dieser Prozess länger als gewünscht dauern.
Am Freitag, den 21. Februar, startet um 10.00 Uhr im Foyer des Schauspielhauses am Postplatz der zentrale Vorverkauf für die mittlerweile 9. Lange Nacht der Dresdner Theater, die am 14. März ab 15.00 Uhr mit rund 150 Vorstellungen auf knapp 30 Bühnen aufwartet. Dabei lautet das Motto: Theater schauen, Flanieren, Freunde und Gleichgesinnte treffen. Dresdens facettenreiche Theaterlandschaft bietet an diesem Abend in 20 Häusern ca. 30-minütige Theaterhäppchen im Stundentakt: Schauspiel, Oper, Musical, Tanz, Lesung und vieles mehr.
Das Lange-Nacht-Armbändchen, das am 14. März von 14.00 Uhr bis 4.00 Uhr am Sonntagmorgen gleichzeitig als Fahrausweis in allen Nahverkehrsmitteln im VVO-Verbundraum gilt, ist die Eintrittskarte zur Langen Nacht und im Vorverkauf für 10 € (Kinder bis 12 Jahre 5 €) erhältlich, einschl. zweier Karten für unterschiedliche Vorstellungen.
An den Abendkassen der Theater kostet das Bändchen 5 € (Kinder bis 12 Jahre 3 €), einschl. 1 Karte für eine Vorstellung. Die Abendkassen öffnen jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der nächsten Vorstellung.
Einen Online-Vorverkauf (bis 10. März) gibt es unter www.saxticket.de/langenacht.
Zusätzlich zu den regulären Straßenbahnen und Bussen verkehren spezielle Shuttle-Busse und die Linie 8 ist im Viertelstundentakt als „Theaterlinie“ unterwegs. Einige Bühnen starten bereits 15.00 bzw. 16.00 Uhr mit Angeboten für die ganze Familie. Alle anderen Häuser steigen nach und nach ein, bis am Abend in ganz Dresden so viel Theater gezeigt wird wie an keinem anderen Tag im Jahr.
Neben der großen Abschlussparty auf der Schauspielhausbühne (ab Mitternacht) sind die Tanzfläche der BÜHNE der TU ab 23.00 Uhr und das Foyer des Boulevardtheaters bereits ab 22.00 Uhr zum Feiern freigegeben.
Ausführliche Informationen zu Vorverkauf, Verkehrsmitteln, Barrierefreiheit sowie das komplette Programm der Langen Nacht der Dresdner Theater 2020 findet man unter www.lange-nacht-der-dresdner-theater.de.
Fotos der Pressekonferenz, die Motive der 9. Langen Nacht der Theater sowie einige Impressionen aus den vergangenen Jahren sind für Sie zum Download auf der Homepage des Staatsschauspiels Dresden bereitgestellt.
https://www.staatsschauspiel-dresden.de/presseservice/stuecke/0-9/9_lange_nacht_der_dresdner_theater/
Ebenso finden Sie das Programm der 9. Langen Nacht der Dresdner Theater zum Download:
https://www.staatsschauspiel-dresden.de/download/13948/programmheft_lnddt_2020_web_stand_20022020.pdf
Das Lange-Nacht-Armbändchen, das am 14. März von 14.00 Uhr bis 4.00 Uhr am Sonntagmorgen gleichzeitig als Fahrausweis in allen Nahverkehrsmitteln im VVO-Verbundraum gilt, ist die Eintrittskarte zur Langen Nacht und im Vorverkauf für 10 € (Kinder bis 12 Jahre 5 €) erhältlich, einschl. zweier Karten für unterschiedliche Vorstellungen.
An den Abendkassen der Theater kostet das Bändchen 5 € (Kinder bis 12 Jahre 3 €), einschl. 1 Karte für eine Vorstellung. Die Abendkassen öffnen jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der nächsten Vorstellung.
Einen Online-Vorverkauf (bis 10. März) gibt es unter www.saxticket.de/langenacht.
Zusätzlich zu den regulären Straßenbahnen und Bussen verkehren spezielle Shuttle-Busse und die Linie 8 ist im Viertelstundentakt als „Theaterlinie“ unterwegs. Einige Bühnen starten bereits 15.00 bzw. 16.00 Uhr mit Angeboten für die ganze Familie. Alle anderen Häuser steigen nach und nach ein, bis am Abend in ganz Dresden so viel Theater gezeigt wird wie an keinem anderen Tag im Jahr.
Neben der großen Abschlussparty auf der Schauspielhausbühne (ab Mitternacht) sind die Tanzfläche der BÜHNE der TU ab 23.00 Uhr und das Foyer des Boulevardtheaters bereits ab 22.00 Uhr zum Feiern freigegeben.
Ausführliche Informationen zu Vorverkauf, Verkehrsmitteln, Barrierefreiheit sowie das komplette Programm der Langen Nacht der Dresdner Theater 2020 findet man unter www.lange-nacht-der-dresdner-theater.de.
Fotos der Pressekonferenz, die Motive der 9. Langen Nacht der Theater sowie einige Impressionen aus den vergangenen Jahren sind für Sie zum Download auf der Homepage des Staatsschauspiels Dresden bereitgestellt.
https://www.staatsschauspiel-dresden.de/presseservice/stuecke/0-9/9_lange_nacht_der_dresdner_theater/
Ebenso finden Sie das Programm der 9. Langen Nacht der Dresdner Theater zum Download:
https://www.staatsschauspiel-dresden.de/download/13948/programmheft_lnddt_2020_web_stand_20022020.pdf
07.02.2020
Freizeit-Ganoven, sächselnder Stargast und Bayreuth-Regisseur
Jacques Offenbach „Die Banditen” – Premiere an der Staatsoperette Dresden am 28. Februar
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Für Jacques Offenbachs Operette „Die Banditen” hebt sich am 28. Februar der Premieren-Vorhang. Für die Inszenierung konnte das Haus den österreichische Regisseur Valentin Schwarz – der 2020 für die Bayreuther Festspiele die Neuproduktion von Wagners „Der Ring des Nibelungen” inszenieren wird – gewinnen. Mit einem frischen, unkonventionellen Blick, frechem Humor, der nicht vor Skurrilität zurück-schreckt, und einem feinen Gespür fürs aktuelle Zeitgeschehen ganz im Geiste Offenbachs erzählt er den Klassiker überraschend neu. Zudem hat er mit Tom Pauls in der Rolle des räuberischen Schatzmeisters Antonio einen der populärsten sächsischen Kabarettisten im Ensemble.
„Die Banditen” an der Staatsoperette
Eine Schauspieltruppe gastiert in der Staatsoperette. Sie wollen Jacques Offenbachs „Die Banditen” aufführen. Das gelingt ihnen auch – jedoch mit einigen unerwarteten Überraschungen. Trotzdem spielen sie die Geschichte vom jungen Fragoletto, der sich einer Räuberbande anschließt, obwohl die ihn zuvor überfallen hatte. Der Grund: Er hat sich in Fiorella verliebt, der Tochter des Bandenchefs Falsacappa. Dieser hat ein schweres Los: Er muss seine rebellische Bande bei Laune halten und Geld auftreiben. Daher nimmt er Fragoletto nur auf Bewährung auf. Die Probezeit besteht der Neue mit Bravour, als er einen Boten mit einer geheimen Nachricht gefangen nimmt. Ihr Inhalt: Ein Deal zwischen dem Königreich Spanien und dem Herzogtum Mantua. Drei Millionen und eine Prinzessin sollen transferiert werden. Mit Kidnapping, Überfällen und einem verwirrenden Hin- und Hermaskieren will sich Falsacappa die Millionen einverleiben. Am Schluss aber steht er als der Dumme da. Es gibt nichts zu holen: der Bräutigam entpuppt sich als armer Schlucker, dessen Schatzmeister nur gönnende Leere im Staatssäckel melden kann. Vetternwirtschaft und Korruption, Bestechung und doppelte Buchführung regieren eben überall auf dieser Welt.
Mit viel musikalischem Humor und Lokalkolorit entlarvt Offenbach gesellschaftliche Missstände seiner Zeit, die heute nichts an Aktualität verloren haben: in der Betrachtung sozialer Ungleichheit in der Gesellschaft sowie Vetternwirtschaft und Korruption in der (Finanz)Elite.
Der Regisseur
Valentin Schwarz studierte Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2017 gewann er beim Internationalen Regiewettbewerb „Ring Award“ in Graz gemeinsam mit seinem Ausstatter Andrea Cozzi den Hauptpreis, Publikumspreis sowie zahlreiche Sonderpreise in Form von Insze-nierungsangeboten. Sein prämiertes Siegerkonzept von Donizettis „Don Pasquale“ wird als Koproduktion an der Opéra National de Montpellier und dem Staatstheater Karlsruhe verwirklicht. Am Staatstheater Darm-stadt inszenierte er Verdis „Un ballo in maschera“ und zu Beginn der Spielzeit 2019/20 Puccinis „Turandot“. Kürzlich inszenierte er Mozarts „Così fan tutte“ am Theater an der Wien in der Kammeroper und die Kölner Erstaufführung von Kagels „Mare Nostrum“ an der Oper Köln. Während seines mit Auszeichnung abgeschlossenen Regiestudiums debütierte er mit Debussys „Le Martyre de Saint Sébastien“ und Lehárs „Giuditta“, worauf er sich mit Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ und Bizets „Carmen“ dem Publikum am Deutschen Nationaltheater Weimar vorstellte.
Valentin Schwarz wurde außerdem mit dem Würdigungspreis und dem Leistungsstipendium der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem Start-Stipendium des Österreichischen Kulturministeriums ausgezeichnet und war Stipendiat von Opera Europa, dem interdisziplinären Studienförderungswerk Pro Scientia und der Richard-Wagner-Stipendiumstiftung Bayreuth.
2020 wird Valentin Schwarz für die Bayreuther Festspiele die Neuproduktion von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ inszenieren.
„Die Banditen” an der Staatsoperette
Eine Schauspieltruppe gastiert in der Staatsoperette. Sie wollen Jacques Offenbachs „Die Banditen” aufführen. Das gelingt ihnen auch – jedoch mit einigen unerwarteten Überraschungen. Trotzdem spielen sie die Geschichte vom jungen Fragoletto, der sich einer Räuberbande anschließt, obwohl die ihn zuvor überfallen hatte. Der Grund: Er hat sich in Fiorella verliebt, der Tochter des Bandenchefs Falsacappa. Dieser hat ein schweres Los: Er muss seine rebellische Bande bei Laune halten und Geld auftreiben. Daher nimmt er Fragoletto nur auf Bewährung auf. Die Probezeit besteht der Neue mit Bravour, als er einen Boten mit einer geheimen Nachricht gefangen nimmt. Ihr Inhalt: Ein Deal zwischen dem Königreich Spanien und dem Herzogtum Mantua. Drei Millionen und eine Prinzessin sollen transferiert werden. Mit Kidnapping, Überfällen und einem verwirrenden Hin- und Hermaskieren will sich Falsacappa die Millionen einverleiben. Am Schluss aber steht er als der Dumme da. Es gibt nichts zu holen: der Bräutigam entpuppt sich als armer Schlucker, dessen Schatzmeister nur gönnende Leere im Staatssäckel melden kann. Vetternwirtschaft und Korruption, Bestechung und doppelte Buchführung regieren eben überall auf dieser Welt.
Mit viel musikalischem Humor und Lokalkolorit entlarvt Offenbach gesellschaftliche Missstände seiner Zeit, die heute nichts an Aktualität verloren haben: in der Betrachtung sozialer Ungleichheit in der Gesellschaft sowie Vetternwirtschaft und Korruption in der (Finanz)Elite.
Der Regisseur
Valentin Schwarz studierte Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2017 gewann er beim Internationalen Regiewettbewerb „Ring Award“ in Graz gemeinsam mit seinem Ausstatter Andrea Cozzi den Hauptpreis, Publikumspreis sowie zahlreiche Sonderpreise in Form von Insze-nierungsangeboten. Sein prämiertes Siegerkonzept von Donizettis „Don Pasquale“ wird als Koproduktion an der Opéra National de Montpellier und dem Staatstheater Karlsruhe verwirklicht. Am Staatstheater Darm-stadt inszenierte er Verdis „Un ballo in maschera“ und zu Beginn der Spielzeit 2019/20 Puccinis „Turandot“. Kürzlich inszenierte er Mozarts „Così fan tutte“ am Theater an der Wien in der Kammeroper und die Kölner Erstaufführung von Kagels „Mare Nostrum“ an der Oper Köln. Während seines mit Auszeichnung abgeschlossenen Regiestudiums debütierte er mit Debussys „Le Martyre de Saint Sébastien“ und Lehárs „Giuditta“, worauf er sich mit Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ und Bizets „Carmen“ dem Publikum am Deutschen Nationaltheater Weimar vorstellte.
Valentin Schwarz wurde außerdem mit dem Würdigungspreis und dem Leistungsstipendium der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem Start-Stipendium des Österreichischen Kulturministeriums ausgezeichnet und war Stipendiat von Opera Europa, dem interdisziplinären Studienförderungswerk Pro Scientia und der Richard-Wagner-Stipendiumstiftung Bayreuth.
2020 wird Valentin Schwarz für die Bayreuther Festspiele die Neuproduktion von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ inszenieren.
Die Staatsoperette Dresden bietet am 17. April 2020 zur Vorstellung von „Follies – Glanz und Schatten der Revue” erstmals Live-Audiodeskription (Live-AD) für blinde und sehbehinderte Menschen an. Damit ist die Staatsoperette das erste Musiktheater in Dresden und im Dresdner Umland, das eine audiodeskriptive Vorstellung in den Spielplan aufnimmt. Audiodeskription ist im Film und im Schauspiel bereits weit verbreitet, im Musiktheaterbereich hingegen gibt es dieses Angebot seltener.
Um den Besucher*innen ein ganzheitliches Erlebnis zu bieten, wird vor der Vorstellung eine Führung auf der Bühne angeboten. Die blinden und sehbehinderten Gäste können so die Ausmaße des Bühnenraums und des Bühnenbildes erkunden, Kostüme und Requisiten ertasten und so die Gestaltung der Ausstattung für sich begreifen.
Während der Vorstellung hören die Besucher*innen die Beschreibungen zum Bühnengeschehen über ein Audioguide-System via Kopfhörer. Eine Sprecherin beschreibt live alle sichtbaren Elemente auf der Bühne sowie Mimik und Gestik der Darsteller*innen zwischen den Gesangs- und Sprechpausen.
Anke Nicolai, die seit über 20 Jahren als Hörfilm-Autorin, Redakteurin und Tonregisseurin für TV und Kino tätig ist (u.a. für ARD, ZDF, SRF), entwickelt das Konzept für die erste Vorstellung mit Live-Audiodeskription an der Staatsoperette und übernimmt selbst die Live-Einsprache bei „Follies“. Seit 2006 hat sie die Methode der Audiodeskription für den Theaterbereich als Pionierin erschlossen und stetig vorangetrieben.
Kathrin Kondaurow, Intendantin der Staatsoperette: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen unseren Spielplan barrierefreier zu gestalten und neben u.a. vorhandener akustischer Unterstützung für Hörgeschädigte bei unseren Vorstellungen, nun auch sehbeeinträchtigten und blinden Menschen die Möglichkeit zu bieten, an einem Musiktheaterabend ganzheitlich teilzuhaben.“
Live-Audiodeskription für „Follies – Glanz und Schatten der Revue”
17. April 2020 | 19.30 Uhr
Karten unter dem Kennwort „Audiodeskription” von 11 € bis 33 € (50 % Ermäßigung für Gäste mit 80 % GdB und die eingetragenen Begleitpersonen) unter Telefon 0351 32042-222
Um den Besucher*innen ein ganzheitliches Erlebnis zu bieten, wird vor der Vorstellung eine Führung auf der Bühne angeboten. Die blinden und sehbehinderten Gäste können so die Ausmaße des Bühnenraums und des Bühnenbildes erkunden, Kostüme und Requisiten ertasten und so die Gestaltung der Ausstattung für sich begreifen.
Während der Vorstellung hören die Besucher*innen die Beschreibungen zum Bühnengeschehen über ein Audioguide-System via Kopfhörer. Eine Sprecherin beschreibt live alle sichtbaren Elemente auf der Bühne sowie Mimik und Gestik der Darsteller*innen zwischen den Gesangs- und Sprechpausen.
Anke Nicolai, die seit über 20 Jahren als Hörfilm-Autorin, Redakteurin und Tonregisseurin für TV und Kino tätig ist (u.a. für ARD, ZDF, SRF), entwickelt das Konzept für die erste Vorstellung mit Live-Audiodeskription an der Staatsoperette und übernimmt selbst die Live-Einsprache bei „Follies“. Seit 2006 hat sie die Methode der Audiodeskription für den Theaterbereich als Pionierin erschlossen und stetig vorangetrieben.
Kathrin Kondaurow, Intendantin der Staatsoperette: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen unseren Spielplan barrierefreier zu gestalten und neben u.a. vorhandener akustischer Unterstützung für Hörgeschädigte bei unseren Vorstellungen, nun auch sehbeeinträchtigten und blinden Menschen die Möglichkeit zu bieten, an einem Musiktheaterabend ganzheitlich teilzuhaben.“
Live-Audiodeskription für „Follies – Glanz und Schatten der Revue”
17. April 2020 | 19.30 Uhr
Karten unter dem Kennwort „Audiodeskription” von 11 € bis 33 € (50 % Ermäßigung für Gäste mit 80 % GdB und die eingetragenen Begleitpersonen) unter Telefon 0351 32042-222
23.01.2020
„Lütte” nimmt Musicalpreis in Empfang
„Der Mann mit dem Lachen” – ab 25. Januar wieder im Programm der Staatsoperette
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Bevor sich am 25. Januar der Vorhang für die Wiederaufnahme des Musicals „Der Mann mit dem Lachen” hebt, wird es feierlich.Dann nämlich erhält Angelika Mann für ihre Darstellung als Königin Anne den Deutschen Musical Theaterpreis 2019 in der Kategorie „Beste Darstellerin in einer Nebenrolle” überreicht.
Die Gewinner*innen wurden zwar bereits im Oktober 2019 bekanntgegeben, aber Angelika Mann konnte an der Preisverleihung leider nicht teilnehmen. Deshalb wird sie nun ihre Ehrung am 25. Januar durch Peter Christian Feigel, 1. koord. Kapellmeister und Supervisor Musical der Staatsoperette, erhalten.
Wiederaufnahme wird zur Premiere für neue Darsteller*innen
Gero Wendorff, Ensemblemitglied seit dieser Spielzeit, wird ab 25. Januar die Rolle des Titelhelden Gwynplaine übernehmen, an seiner Seite als blinde Dea spielt Devi-Ananda Dahm. Sie präsentierte sich an der Staatsoperette bereits als Eliza in „My Fair Lady” und Polly in „Die Dreigroschenoper”. Ebenfalls neu im „Der Mann mit dem Lachen”-Ensemble ist Beate Korntner als Sarah Churchill.
„Der Mann mit dem Lachen” wurde im April 2019 an der Staatsoperette uraufgeführt. Den Stoff für das Musical lieferte Victor Hugos historischer Roman „L’homme qui rit”. Der Komponist Frank Nimsgern („Tatort”, „Der Ring”, „SnoWhite”) und die Autoren Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka („Zzaun!”) haben das monumentale Werk exklusiv für die Staatsoperette adaptiert.
Der Waisenjunge Gwynplaine zieht als Gaukler über die Jahrmärkte. Er wird gefeiert als als „Der Mann mit dem Lachen”, denn sein Gesicht ist zu einem Dauergrinsen verzerrt. Doch eines Tages stellt sich heraus, dass Gwynplaine der verschollene Sohn eines Lords und Erbe eines riesigen Vermögens ist. Plötzlich findet sich der mittellose Jahrmarktsfreak in der Welt des englischen Hochadels wieder. Allmählich erkennt er, dass man ihn zum Spielball höfischer Intrigen macht.
„Der Mann mit dem Lachen”
wieder ab 25. Januar 2020
Karten von 11,50 € bis 39 € unter www.staatsoperette.de
Die Gewinner*innen wurden zwar bereits im Oktober 2019 bekanntgegeben, aber Angelika Mann konnte an der Preisverleihung leider nicht teilnehmen. Deshalb wird sie nun ihre Ehrung am 25. Januar durch Peter Christian Feigel, 1. koord. Kapellmeister und Supervisor Musical der Staatsoperette, erhalten.
Wiederaufnahme wird zur Premiere für neue Darsteller*innen
Gero Wendorff, Ensemblemitglied seit dieser Spielzeit, wird ab 25. Januar die Rolle des Titelhelden Gwynplaine übernehmen, an seiner Seite als blinde Dea spielt Devi-Ananda Dahm. Sie präsentierte sich an der Staatsoperette bereits als Eliza in „My Fair Lady” und Polly in „Die Dreigroschenoper”. Ebenfalls neu im „Der Mann mit dem Lachen”-Ensemble ist Beate Korntner als Sarah Churchill.
„Der Mann mit dem Lachen” wurde im April 2019 an der Staatsoperette uraufgeführt. Den Stoff für das Musical lieferte Victor Hugos historischer Roman „L’homme qui rit”. Der Komponist Frank Nimsgern („Tatort”, „Der Ring”, „SnoWhite”) und die Autoren Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka („Zzaun!”) haben das monumentale Werk exklusiv für die Staatsoperette adaptiert.
Der Waisenjunge Gwynplaine zieht als Gaukler über die Jahrmärkte. Er wird gefeiert als als „Der Mann mit dem Lachen”, denn sein Gesicht ist zu einem Dauergrinsen verzerrt. Doch eines Tages stellt sich heraus, dass Gwynplaine der verschollene Sohn eines Lords und Erbe eines riesigen Vermögens ist. Plötzlich findet sich der mittellose Jahrmarktsfreak in der Welt des englischen Hochadels wieder. Allmählich erkennt er, dass man ihn zum Spielball höfischer Intrigen macht.
„Der Mann mit dem Lachen”
wieder ab 25. Januar 2020
Karten von 11,50 € bis 39 € unter www.staatsoperette.de